Protokoll 4. Sitzung Referat Hochschulpolitik 2025/2026
Anwesende:
- Boxi
- Sabrina
- Fynn
- Mathias (bis 17.30 Uhr)
- Wiebke (ab 16.45 Uhr)
- Lucas (16-17.20 Uhr)
- Tobias (StuKo ET)
- vat@ (ab ca. 16.45 Uhr)
Tagesordnung
TOP 1: Bestellung Mitglieder
Der StuRa möge beschließen
- Oliver-Michael Fischer
- Tobias Gaßmann
werden als Mitglied im Referat Hochschulpolitik bestellt.
Ergebnis: Die Leitung Referat Hochschulpolitik stimmt dem zu.
ITOP I: Kürzungen an der HTW Dresden
Informatik/Mathematik:
Auszug aus dem Fakultätsratsprotokoll vom 27.01.2026
"Die Dekanin berichtet vom gemeinsamen Gespräch zur Zielvereinbarung mit dem Rektor, dem Kanzler und dem Prodekan. Gegenstand des Gesprächs waren die Personalsituation sowie die Leistungsparameter der Fakultät, welche als gut eingeschätzt werden. Frau Prof. Voß-Böhme spricht an, dass bisher zwar der Sparumfang benannt wurde, aber noch nicht klar ist, auf welche Basis er sich bezieht. Deshalb ist an dieser Stelle noch vieles vage.Frau Prof. Voẞ-Böhme erklärt, dass zwei strategische Ziele vorgegeben wurden. Zum einen, die Einrichtung eines International Tracks (z. B. im Masterstudiengang) und zum anderen Beiträge zu den Transferlaboren.Herr Prof. Schönthier merkt an, dass es schade wäre, wenn die Zielvorgaben, insbesondere die Einrichtung des International Tracks, zu Lasten der grundständigen Studiengänge gingen, denn mehr Personal werde der Fakultät ja sicher nicht zur Verfügung stehen.Die Dekanin erwähnt weiterhin, dass die Fakultät insbesondere bei den ausländischen Studierenden, die an der Hochschule einen Abschluss anstreben, positiv aufgestellt ist."
Auszug aus E-Mail an Fynn von Dekanin:
Derzeit kann ich Ihnen leider noch keine konkreten Zahlen für unsere Fakultät nennen. Die Hochschule erhält weiterhin die Grundfinanzierung wie in den vergangenen Jahren, das ist ein wichtiges Bekenntnis des Freistaates zur HTWD. Es gab allerdings Kürzungen bei Sonderfinanzierungen (z.B. für gewisse Projekte zur Förderung des Studienfortschritts), die aufgrund der ohnehin engen Finanzen dann auch bei der täglichen Lehre Auswirkungen haben: Insgesamt muss die HTWD 5% ihrer Kosten reduzieren, um eine schwarze Null zu schreiben. Diese 5% werden auch auf die Fakultäten heruntergebrochen, jedoch je nach Leistungsbilanz unterschiedlich stark. Da wird eine sehr leistungsfähige Fakultät sind (viele Studierende, viel Forschung, ganz gut bei der Internationalisierung) wird es uns etwas weniger betreffen als andere Fakultäten. Die ganz genauen Zahlen werden gerade noch verhandelt. Insgesamt hoffe ich, dass wir das Ganze so umsetzen können, dass wir in unseren Kernpunkten Lehre, Forschung, Internationalisierung keine Abstriche machen müssen. Ggf. muss das eine oder andere nette Extra wegfallen. Wir hoffen, die Einsparungen durch eine Straffung unserer Lehrorganisation auffangen zu können."
Elektrotechnik:
Berufungsverfahren für Professur Eingebettete und eneregieautarke Systeme (ET) wird eingestelltDesign:
E-Mail vom FAK Design an Hopo:
Jannik und ich haben uns gestern mal mit Prof. Schmidt unterhalten.
Zunächst wurde klargestellt, dass keine grundlegenden Mittel gekürzt werden, sondern die Sondermittel des Staates künftig wegfallen. Diese Sondergelder wurden in der Vergangenheit jedoch auch für grundlegende Ausgaben verwendet, wodurch ihr Wegfall spürbare Auswirkungen hat. Aktuell besteht eine Haushaltslücke von etwa 1,8 Millionen Euro pro Jahr. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass sich die finanzielle Lage in circa zwei Jahren aufgrund des Geburtenknicks weiter verschärfen wird.
Es wurde ausgeführt, dass circa 90 % der Ausgaben auf Personalkosten entfallen. Da viele Beschäftigte unkündbar oder verbeamtet sind, bestehen hier nur begrenzte Einsparmöglichkeiten. Daher soll die natürliche Fluktuation genutzt werden, etwa durch Renteneintritte, freiwillige Reduktionen oder das Auslaufen von Stellen. Außerdem wurde die Verantwortung auf die Fakultäten abgewälzt, die eigenständig entscheiden sollen, wo Kürzungen vorgenommen werden. Unsere Fakultät ist vergleichsweise klein und hat junge Beschäftigte, weshalb das Einsparpotenzial hier begrenzt ist. Derzeit ist lediglich die Kürzung einer halben Professur vorgesehen. In anderen Fakultäten sind die Einschnitte deutlich größer und reichen wohl bis zu 4 Professuren. Bisher wurde vereinzelt das Wahlpflichtmodulangebot etwas eingekürzt, sodass man zum Beispiel statt vier nur noch drei Wahlmöglichkeiten hat.
Neben Personalkürzungen werden im Sachmittelbereich Kürzungen vorgenommen. Etwa 10% sollen gespart werden, was Materialien und technische Ausstattung angeht. Insgesamt wurde deutlich, dass größere strukturelle Veränderungen ab dem Jahr 2028 zu erwarten sind.
Nächstes Vorgehen:
Verfassen einer Stellungnahme zum Thema.
Rahmensetzung:
- Kürzungen in der Bildung sind grundsätzlich problematisch
- Studis stehen an der seite der Hochschule
- Schreiben sollte sich primär an die politischen Verantwortlichen richten (Landtag)
- (Schlussverkauf bildung (https://schlussverkauf-bildung.de/) als Argumentquelle)
Fynn schreibt einen Entwurf dazu.
Boxi fragt den Kanzler nach dem aktuellen WIrtschaftsplan an.
Boxi fragt die Dekanate nach konkreten Kürzungsplänen an.
Boxi schreibt Antrag auf Unterstützung von Schlussverkauf Bildung.
ITOP II: Prüfungsregelungen für KI
Mathias:
Bei einigen Kommilitoninnen gab es im letzten Semester Probelme bei der Bewertung von Prüfungen. Die betroffene Prüfung im Fach Informatik 2 wurde am Rechener mit dem OPAL Prüfungstool geschrieben. Dabei gab es Unklarheiten über die zulässigen Hilfsmittel, genauer die verwendung von Lokalen KI-Modellen.
Nach den vom Professor veröffentlichen zulässigen Hilfsmiteln ist ein USB-Stick mit beliebigen Dateien und Anwendungen zugelassen. Somit ist dort die Verwendung einer solchen KI nicht ausgeschlossen. Im Nachgang der Prüfung haben einige der Prüflinge jedoch für genau dieses Handeln einen Täuschungsversuch unterstellt bekommen. Da es aktuell einige große Veränderungen in der Lehre und im Gesellschaftlichen Leben gibt ist es sehr wichtig diese Themen klar zu Regeln und die entsprechenden Konsequenzen klar zu kommunizieren. Bisher gab es in meinem Studium nur vereinzelt Professoreninnen die dafür eine entsprechende Belehrung durchgeführt haben.
Wir als HoPo sollten uns dem mal annehmen und eine Position mit einem entsprechenden Handlungsvorschlag erarbeiten.
Tino: Dominik hat mir dazu geschrieben und ich habe Nachfragen gestellt. Wir werden das bei @studium besprechen. Gern aber eine Meinung dazu bilden :)
StuRa hat bereits eine Position dazu. Fortan kümmert sich Studium@ darum.
ITOP III: Präsenz des Referats Hopo auf dem Hochschulfest
Mathias: Bei der Planung für das Hochschulfest wurde angeboten, dass HoPo auch dort präsent sein könnte. Was können wir da machen? Ich würde das dann in den Planungstreffen vertreten.
Ziel der Teilnahme/des Standes?
- Meinungen von Hopo zu Themen nach Außen bringen
- Meinungen von Studenten auffassen
- --> beides?
aktuelle Planung:
- Interesse unsererseits an einem Stand oder ähnlichem Beim Hochschulfest und Dies Akademicus (Mittwoch darauf) wäre am 03.06.2026
- Wenn nichts zu Stande kommt -> Zur Not leere Sitzecke mit Bierbänken
vat@: Über Dies Academicus - Veranstaltung der Hochschule - am 3. Juni reden? Vorstellung von aktuellen hochschulpolitischen Forderungen, wie Lernwoche & Co?
vat@: https://pad.systemli.org/p/stura-htw-dresden_rk_2025-2026_12-keep#L120
Boxi schreibt eine Mail an ÖA: Wir möchten beim Dies Academicus dabei sein.
Boxi schreibt KSS: Wenn ihr Lust habt, könnt ihr Euch auf dem Hochschulfest mit uns präsentieren.
ITOP IV PRÜF!
Es geht langsam voran, sehr langsam.
Kommunikation schwierig (lange Antwortzeiten). Finanzielle Unterstützung "stark" gewollt?
Abwarten: Wenn bis Ende des Monats nichts passiert -> Selbst in die Hand nehmen!
Boxi wartet auf das Hinzufügen in die Gruppe.
Boxi versucht, innn.it anzurufen.
ITOP VI Freie Software an der HTW
Eingearbeitet ins Protokoll: Mitschriften aus dem Gespräch zwischen Sabrina, Norman Schwirz (Bits&Bäume) und Boxi vom Mi, 01.04.2026 13.30 Uhr
Norman führt aus, wie FSFW und Bits&Bäume in den letzten Jahren und Jahrzehnten an dem Thema gearbeitet haben.
Norman im Speziellen und Bits&Bäume sind interessiert, wieder mehr an der HTW zu machen
Nachhaltigkeitswoche HTW Dresden: Noch nicht zu spät, ein Programmpunkt von Bits&Bäume einzupflegen?
Videokonferenztools --> Westfeldt kennt das Problem
Ada und Zangemann (Kinderbuch über freie Software)Künftig HTW und StuRa bei mastodon vertreten sein lassen
Zweigeteiltes Thema: Studis aufklären, Hochschule antreiben
- Studis aufklären:
- Live-Sticks wiederbeleben? https://schulstick.org/apps/
- IBH, Robotron, weitere Unternehmen im Bereich IT in/um Dresden anfragen, ob sie uns ein paar Sticks geben?
- ggf Linux-Zeitschriften (easy-Linux, Linux-User, Linux Magazin)
- --> ESE-Orga in Boot holen
- Hochschule antreiben
- Profs suchen, die das Projekt unterstützen
- Bibliothek ins Boot holen
- Westfeld ansprechen, verbünden (Datenschutzbeauftragter)
- Leuten die Chance geben, mit einem Ansehensgewinn aus der Sache herauszugehen
- Lösung muss zuverlässig und einfach sein
Paul: Wichtiger als der Stick an sich ist die Hilfe zur Selbsthilfe zur Anwendung freier Software
iFSR TU Dresden zur Kooperation bewegen, z.B. Linux-Install-Party
Ersties werden mit USB-Stick gelockt und werden an verschiedenen Veranstaltungen, die es schon gibt, verwiesen.
Welche Software ist nötig, um ein studium zu bestehen? Könnte man das im Modulux ausweisen?
--> Email dazu an Jana Halgasch
Boxi schreibt einen Antrag für den Forderungskatalog: Das Studium soll mit der ausschließlichen Nutzung freier Software bestehbar sein.
Sabrina schreibt dem Vorstand etwas Input, den der Vorstand für das Treffen mit dem PLS mitnimmt.
Z. Nächste Sitzung
15.04.2026, 18 Uhr, nur online!
